Definition

Eine effiziente Behandlung von Patienten in intersektoralen Strukturen erfordert

  • eine effiziente Kommunikation zwischen den verschiedenen Beteiligten
    (Hausarzt – Facharzt – Krankenhaus – Reha – Pflege)
  • einen klaren fallbezogenen Informationsaustausch
  • IT- gestützte Dienste zur aufgaben- bzw. prozess-bezogenen Zusammenarbeit (z.B. im Rahmen von DRG oder Entlassmanagement und Weiterversorgung)

Dabei gibt es heute einige Probleme:

  • fehlende Ressourcen bei den Leistungserbringern
  • heterogene Prozesse und heterogene IT - Landschaften
  • mangelhafte Kommunikationsstrukturen zwischen Sektoren
  • geringe Dienst- und Prozessunterstützung für Kooperationsprozesse

Die EFA ist eine Kommunikationsplattform für Ärzte: Sie ermöglicht den datenschutzgerechten Austausch von medizinischen Informationen zu einem medizinischen Fall eines Patienten und vernetzt die behandelnden Ärzte über Sektor- und Einrichtungsgrenzen hinweg.

Zugleich schafft EFA auch die technischen Voraussetzungen für die Kommunikation zwischen ambulanten und stationären Ärzten wie auch zwischen verschiedenen Kliniken: Standardisierte EFA-Schnittstellen ermöglichen einen reibungslosen Informationsfluss unabhängig von verwendeten IT-Systemen; die ausgefeilte Sicherheitsarchitektur gewährleistet den Schutz und die Sicherheit der sensiblen medizinischen Daten. Die EFA-Spezifikationen sind offengelegt und lizenzfrei verfügbar.

Die EFA ist kein theoretisches Konstrukt: Der IT-Standard hat seine Anwendbarkeit längst in diversen Szenarien im medizinischen Echtbetrieb unter Beweis gestellt. Die Erfahrungen aus zahlreichen Pilotprojekten zeigen, dass EFA-Plattformen den Anforderungen verschiedenster Fachbereiche und Behandlungspfade gerecht werden.